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Dolkstraße 3
56346 St. Goarshausen

Telefon: 06771 – 919 - 0
Telefax:  06771 – 919 - 135

E-Mail an die Verwaltung:
rathaus@vg-loreley.de

Aufgabenbereiche und Mitarbeiter/innen

Öffnungszeiten

Verwaltungsstellen

Dolkstr. 3, 56346 St. Goarshausen

und

Friedrichstr. 12, 56338 Braubach

Montag und Dienstag von 8.00 bis 12.30 Uhr
und 13.30 bis 16.00 Uhr

Mittwoch von 8.00 bis 12.30 Uhr

Donnerstags von 8.00 bis 12.30 Uhr
und 13.30 bis 18.00 Uhr

und Freitags von 8.00 bis 12.00 Uhr

Solarkataster


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Rhein-Lahn-Kreis

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2. Änderung Bebauungsplan "Auf´m Klopp"

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Bebauungsplan der 2. Änderung "Auf´m Klopp"

Bebauungsplanverkleinerung der 2. Änderung "Auf´m Klopp"

Begründung zu 2. Änderung des Bebauungsplanes "Auf´m Klopp"

Vollzug des Baugesetzbuches

2. Änderung des Bebauungsplanes "Auf´m Klopp"

Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs. 2 BauGB

Beteiligung der Nachbargemeinden gemäß § 2 Abs. 2 BauGB

Offenlage gemäß  § 3 Abs. 2 BauGB

Guten Tag,

der Ortsgemeinderat der Ortsgemeinde Patersberg hat in seiner Sitzung am 21.11.2017 die Aufstellung des der 2. Änderung des Bebauungsplans „Auf´m Klopp“ beschlossen.

Der Planentwurf des Planungsbüros Karst, Nörtershausen wurde gebilligt und zur Durchführung der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Abs.2 BauGB sowie der Beteiligung der Nachbargemeinden gemäß § 2 Abs. 2 BauGB sowie für die Offenlage gemäß § 3 Abs. 2 BauGB i.V.m § 13a BauGB freigegeben.


Die Bauleitplanung wird gemäß §13a BauGB im beschleunigten Verfahren durchgeführt. Im beschleunigten Verfahren wird von der Umweltprüfung gemäß § 2 Abs. 4, vom Umweltbericht nach § 2 a BauGB und von der Angabe umweltbezogener Informationen nach § 3 Abs. 2 BauGB abgesehen.

Hinweis gemäß § 47 Abs. 2 a Verwaltungsgerichtsordnung
 
Ein Antrag einer natürlichen oder juristischen Person der die Überprüfung der Gültigkeit eines Bebauungsplans oder einer Satzung nach § 34 Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 und 3 oder § 35 Abs. 6 des Baugesetzbuchs zum Gegenstand hat, ist unzulässig, wenn die den Antrag stellende Person nur Einwendungen geltend macht, die sie im Rahmen der öffentlichen Auslegung (§ 3 Abs. 2 BauGB) oder im Rahmen der Beteiligung der betroffenen Öffentlichkeit (§ 13 Abs. 2 Nr. 2 und § 13 a Abs. 2 Nr. 1 BauGB) nicht oder verspätet geltend gemacht hat, aber hätte geltend machen können, und wenn auf diese Rechtsfolge im Rahmen der Beteiligung hingewiesen worden ist.

Der Entwurf des Bebauungsplanes wird in der Zeit vom

                                                  29.01.2018 bis einschließlich 01.03.2018

bei der Verbandsgemeindeverwaltung Loreley, Friedrichsstraße 12, 56338  Braubach, Zimmer 16  während der Dienststunden

        montags bis mittwochs     von 8.00  - 12.00 Uhr und 14.00 - 16.00 Uhr
        donnerstags                     von 8.00  - 12.00 Uhr und 14.00 - 18.00 Uhr
        freitags                            von 8.00  - 12.00 Uhr

öffentlich ausgelegt.

Während der Offenlage können Anregungen schriftlich oder zur Niederschrift vorgebracht werden. Nur fristgerechte, d.h. während der Offenlagefrist vorgebrachte Anregungen haben Anspruch auf Prüfung.

Auzug aus der Begründung:

Die Ortsgemeinde Patersberg hat sich zur 2. Änderung des Bebauungsplans .Aufm Klopp" ent­schieden. Der Geltungsbereich der vorliegenden Änderungsplanung umfasst lediglich das Flurstück 72 in der Flur 13 mit einer Größe von ca. 1.572 m2 und bildet damit nur einen kleinen Teilbereich des Geltungsbereichs des Ur-Bebauungsplans bzw. dessen erster Änderungsplanung.

Der Geltungsbereich liegt innerhalb des Siedlungszusammenhangs der Ortsgemeinde Patersberg und innerhalb des Geltungsbereichs des rechtskräftigen Ur-Bebauungsplans „1. Deckblatt zum Be­bauungsplan Aufm Klopp". Die Ortsgemeinde Patersberg ist der Verbandsgemeinde Loreley und damit dem Rhein-Lahn-Kreis zugeordnet.

Anstoß zur vorliegenden Änderungsplanung erfolgt durch die Planungsabsichten des Flächeneigen­tümers. Dieser beabsichtigt eine Erweiterung seines Wohnhauses in nördlicher Richtung unter Be­rücksichtigung des Grundrisses des entsprechenden Bestandsgebäudes. Vorgesehen ist die Erwei­terung der bestehenden Garage zu Schaffung eines zusätzlichen Stellplatzes, während im Erdge-schoss die Erweiterung der Küche und des Wohnraumes beabsichtigt ist. Im Dachgeschoss strebt der Flächeneigentümer die Errichtung eines zusätzlichen Schlafraumes an.

Das Planungsinteresse des Flächeneigentümers korrespondiert mit den Interessen der Ortsge­meinde (Haltung ortsansässiger Bürger im Ort, Nutzung von Innenpotentialen), so dass eine entsprechende Erforderlichkeit der Bebauungsplanänderung besteht. Über die vorliegende verbindliche Bauleitplanung nutzt die Ortsgemeinde dabei die Steuerungsinstrumente, die ihr zur Verfügung stehen, um die zulässigen Nutzungen im eigenen Sinne festzusetzen.

Mit dieser vorliegenden Änderungsplanung wird die bauplanungsrechtliche Grundlage zur Errich­tung des vorgesehenen Anbaus am bestehenden Wohngebäude durch die Erweiterung des Bau­fensters geschaffen. Im Rahmen der Änderungsplanung erfolgt somit die Überarbeitung der zeich­nerischen und textlichen Festsetzungen des rechtsverbindlichen Bebauungsplans hinsichtlich des verfolgten Planungsziels. Von einer Änderung aller sonstigen textlichen Festsetzungen wird abge­sehen. Dies ist auch nicht erforderlich.

Zur Schaffung der bauplanungsrechtlichen Grundlage bedarf es entsprechend einer Änderung des rechtsverbindlichen Bebauungsplans. Unter Berücksichtigung der städtebaulichen Situation des Plangebietes (Lage innerhalb des Siedlungszusammenhangs und innerhalb des Geltungsbereichs eines rechtskräftigen Bebauungsplans) erfolgt die Aufstellung des Bebauungsplans als so genannter „Bebauungsplan der Innenentwicklung" nach § 13a BauGB. Das Verfahren nach § 13a BauGB ist nach § 13a Abs. 4 BauGB auch für Änderungs- und Ergänzungsplanungen anwendbar.

Alle notwendigen Detailangaben zur Bebauungsplanaufstellung  entnehmen sie bitte den obenstehenden Verlinkungen.